Demonstration gegen Folter mit Non Lethal Weapons

Vom 16.-18. Mai 2011 findet in der Stadthalle in Ettlingen das 6. europäische Symposium zu Non Lethal Weapons (Nicht-Tödliche Waffen) statt. Ettlingen liegt südlich von Karlsruhe, in Baden-Württemberg. Die Veranstaltung wird vom Frauenhofer Institut veranstaltet, in Zusammenarbeit mit der European Working Group Non-Lethal Weapons. Diese Institutionen arbeiten an der Entwicklung moderner elektromagnetischer Waffensysteme. Der Name dieser Waffengattung ist trügerisch, denn die meisten Non-Lethal Weapons können sehr wohl tödlich sein. Um eine Ächtung durch die Internationale Gemeinschaft zu umgehen gibt man sich den Anschein von Harmlosigkeit. Zum Beispiel durch den Einsatz von Teasern sterben in den USA jedes Jahr zahlreiche Menschen.
Zu den Non Lethal Weapons zählen auch die sogenannten Directed Energy Weapons, also Waffen die mit gerichteter Energie arbeiten. Diese Waffen sind auch bekannt als Mikrowellenwaffen. Zu dieser Gattung zählen aber auch Laserwaffen, oder Waffen die mit Ultraschall oder anderen Typen aus dem elektromagnetischen Spektrum arbeiten. Dieser Waffentyp ist in der Öffentlichkeit kaum bekannt, doch in den letzten Jahren wurden viel-stellige Millionenbeträge in die Forschung dieser Technologie gesteckt.

Während diese Waffen im Geheimen immer weiter entwickelt werden gibt es immer mehr Menschen die mit diesen Waffen in ihren Wohnungen und an ihrer täglichen Umgebung gefoltert werden. Die verschossene Strahlung der Waffen ist unsichtbar und geruchlos. Sie dringt durch Hauswände und Betonmauern, und ist über mehrere hundert Meter noch wirksam. Diese Eigenschaften machen diese Technik zur perfekten Folterwaffe. Aus allen Kontinenten sind Betroffene bekannt, die massiv mit dieser modernen Technik gefoltert werden.

Im Mai treffen sich diese Betroffenen in Ettlingen, um gegen die heimliche Folter zu protestieren. Allein in Deutschland sind hunderte von Fällen bekannt, in denen Menschen in Ihren Häusern und Wohnungen mit moderner Mikrowellentechnologie gequält werden. Je nach Frequenz, Wellenform und Pulsrate der verschossenen Strahlung treten ganz spezifische Wirkungen auf. Dazu zählen starke Schmerzen, Stiche, Schwindel, Juckreiz, Übelkeit, Schlaflosigkeit, Konzentrationsstörungen, und viele andere Effekte. Zusätzlich werden viele Betroffene durch organisiertes Stalking belästigt. Zur Vorgehensweise der Täter gehören auch Einbrüche, Computermanipulation (Hacking), Telefon- und Wohnraumüberwachung, Verleumdung, und weitere Delikte. Die Täter gehen mit geheimdienstlichen Mitteln gegen die Betroffenen vor.  

Viele der Betroffenen haben sich an die Behörden gewandt, wo ihnen aber jegliche Hilfe verweigert wurde. Die Betroffenen werden als Spinner und Geisteskranke abgestempelt. Zahlreiche Beweise, die von den Betroffenen gesammelt und eingereicht wurden, wurden von den Behörden ignoriert. Eine ernsthafte Untersuchung des Problems fand bisher nicht statt. Es scheint so als würden die Täter von staatlichen Stellen geschützt.

Die Erfahrungen aus der Geschichte haben gezeigt dass staatliche Institutionen nicht davor zurückschrecken unschuldige Bürger für ihre Zwecke zu missbrauchen. Von 1953 bis 1972 existierte das Geheimprojekt der CIA namens MKULTRA, in dessen Rahmen tausende US-amerikanischer und kanadischer Bürger ohne ihr Wissen und ohne ihre Zustimmung als Versuchskaninchen missbraucht wurden. Ihnen wurden starke Drogen und Elektroschocks verabreicht. Zahlreiche dieser Menschen behielten durch die unmenschlichen Versuche dauerhafte Schäden zurück, und einige kamen dabei ums Leben. Auch in Europa waren Geheimdienste in Form der geheimen GLADIO-Armeen an Terrorakten gegen die Bevölkerung beteiligt. Zahlreiche Menschen starben durch Terroranschläge und Massaker, die auf staatlich inszenierten Terrorismus zurück zu führen waren.

Wir werden in Ettlingen gegen den Missbrauch von sogenannten Non Lethal Weapons demonstrieren. Durch diesen Waffentyp ist es möglich Menschen zu foltern ohne Spuren dabei zu hinterlassen. Eine wirksame Kontrolle dieser Technik ist kaum möglich, deswegen kann nur eine internationale Ächtung dieser Technologie einen Missbrauch verhindern. Wir fordern die Bundesregierung und die deutsche Justiz auf die vielen Fälle von Folter durch Non Lethal Weapons zu untersuchen, und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Die Täter müssen in rechtsstaatlichen Verfahren für ihre Verbrechen verurteilt werden.

Der Verein gegen Missbrauch psychophysischer Waffen ist ein Zusammenschluss von Betroffenen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Wir verstehen uns als eine internationale Bewegung gegen Folter durch Energiewaffen, gegen Psychoterror und jegliche Art von Beeinflussung des Geistes und des Körpers. Wir habe es uns zum Ziel gemacht die heimtückischen Machenschaften um die elektromagnetischen Waffen bekannt zu machen. Die Menschen müssen über diese grausamen Verbrechen informiert werden. Der Verein gegen den Missbrauch psychophysischer Waffen e.V. arbeitet ohne Profitinteressen. Wir sind ehrenamtlich tätig, mit dem Ziel, das Wissen um diese Vorgänge in die Öffentlichkeit zu tragen.

Covert Harassment Conference

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